Für dieses, mein viertes Werk dieser Art, habe ich mich zur Motivsuche auf die Gampenwiesen im hinteren Villnösstal begeben. Es war ein kalter Spätherbstmorgen am 10. November 2024. Kaum Menschen waren unterwegs – nur ich und meine Kamera.
Nach einer Reihe verschiedener Perspektiven fand ich schließlich mein Motiv bei den untersten Gampenwiesen: Die ersten Sonnenstrahlen streiften die Baumwipfel, dahinter das markante Bergmassiv der Geisler. Allein dieser Moment war das frühe Aufstehen wert.
Das Bild blieb jedoch noch einige Zeit in der Kamera, bis ich es zur Jahreswende 2025/26 schließlich umgesetzt habe. Rückblickend bin ich überzeugt, dass es genau diese Zeit gebraucht hat – um mit neuer Energie und klarer Vorstellung an das Werk heranzugehen.
Das Bergmassiv habe ich aus sehr alten Dachschindeln nachgebaut, mit dem Anspruch, die Silhouette möglichst vollständig aus original verwittertem Material zu gestalten. Die Landschaft darunter hab ich aufwendig mit verschiedenen Techniken in die Stahlplatte eingearbeitet.
Eine integrierte Beleuchtung lässt das Werk auch im Dunkeln wirken.





